Methoden

In meiner Praxis nutze ich verschiedene bewährte Methoden der TCM, um Beschwerden gezielt zu behandeln und das Wohlbefinden nachhaltig zu fördern. Dazu gehören Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie, Moxibustion, Schröpfen, Guasha und Chinesische Ernährungstherapie, – jeweils individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse meiner Patienten. Diese Techniken helfen dabei, Blockaden zu lösen, den Energiefluss („Qi“) zu harmonisieren und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden dünne Einwegnadeln in bestimmte Punkte des Körpers gestochen, um den Energiefluss, das sogenannte „Qi“, zu regulieren. Diese Punkte liegen auf Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, die den Körper durchziehen. Die Methode soll Blockaden lösen und dadurch Schmerzen lindern sowie das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Sie wird häufig bei Beschwerden wie Migräne, Rückenschmerzen oder Verdauungsproblemen angewendet.

Ohrakupunktur

Im Gegensatz zur Körperakupunktur handelt es sich bei den Zonen und Punkten der Ohren um Reflexzonen. Wenn es zu einer Funktionsstörung in einem Organ kommt, verändert sich der Hautwiderstand am Akupunkturpunkt im Ohr. Durch Samenpflaster oder Dauernadeln können erkrankte Organe oder Körperbereiche positiv beeinflusst werden.

Chinesische Arzneimitteltherapie

Diese Therapieform basiert auf der individuellen Zusammenstellung pflanzlicher und mineralischer Heilmittel, die nach traditioneller Diagnose ausgewählt werden. Die Heilkräuter sollen innere Ungleichgewichte ausgleichen und so Krankheiten behandeln oder das Immunsystem stärken. Sie werden meist als Tee, Pulver oder Tabletten eingenommen. Die Therapie kann bei chronischen Erkrankungen, Verdauungsproblemen oder hormonellen Störungen unterstützend wirken.

Moxibustion

Hierbei wird getrocknetes Beifusskraut (Moxa) verbrannt und entweder direkt oder indirekt über bestimmten Akupunkturpunkten angewendet. Die entstehende Wärme dringt tief ins Gewebe ein und soll den Energiefluss im Körper anregen. Besonders bei Kälte-bedingten Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder Erschöpfung kommt Moxibustion häufig zum Einsatz. Sie wird oft mit Akupunktur kombiniert, um die Wirkung zu verstärken.

Schröpfen

Bei dieser Methode werden spezielle Schröpfgläser auf die Haut gesetzt und durch Unterdruck angesaugt. Dadurch wird die Durchblutung angeregt, Verspannungen gelöst und die körpereigene Entgiftung unterstützt. Es wird bei Muskelverspannungen, Erkältungen und Durchblutungsstörungen eingesetzt.

Guasha

Bei Guasha wird die Haut mit einem abgerundeten Schaber aus Jade oder Horn kräftig in eine Richtung gestrichen. Dadurch entstehen oft rote Flecken oder Blutergüsse, die auf eine verstärkte Durchblutung und gelöste Verspannungen hinweisen. Diese Technik soll Giftstoffe aus dem Körper ausleiten und das Immunsystem stärken. Sie wird vor allem bei Muskelverhärtungen, Erkältungen oder chronischen Schmerzen angewendet.

Chinesische Ernährungstherapie

Die Chinesische Medizin geht davon aus, dass in jedem Nahrungsmittel die Lebensenergie der Natur, das sogenannte Qi, enthalten ist und jedes Nahrungsmittel bestimmte Eigenschaften besitzt, aus denen hervorgeht, wie sie auf den menschlichen Körper wirken. Sie können gezielt genutzt werden, um die inneren Organe zu stärken und zu unterstützen.